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Schiffbau

 

 

Vor fünf Jahren, als er bei VIA Perspektiven anfing, war es Herrn P. Schroeders Traum, irgendwann einmal ein großes Segelschiff in der alten Fischwerkstatt in der Bruno-Bauer Straße zu bauen. Im Dezember 2017 startete nun sein Projekt im Aktionsfeld Deko&Design und er begann, aus den Materialien Holz, Seidenpapier, Abtönfarben, Stoff und Styropor ein Schiff herzustellen. Auch in anderen Bereichen des Zentrums AktionsRaum wurde an dem Schiff mitgewirkt. Die Kapitänskajüte wurde gemeinsam mit einer Klientin aus dem Kunstbereich entwickelt und angefertigt. Ohne den Laserschneider der Holzwerkstatt, den es in der alten Fischwerkstatt in der Bruno-Bauer Straße noch nicht gab, hätte das Projekt gar nicht realisiert werden können.

Der Rumpf besteht aus Styropor. Herr Schroeder beschreibt sich selbst als sehr selbstkritisch, was er schon seit seiner Kindheit sei. Er ist sehr kritisch, wenn er seine Projekte fertig betrachtet und findet viele Fehler, die er gemacht hat.

Herr Schroeder wird interviewt von Herrn Jänke
Foto: Th.Blöck

Interviewer:
Hallo Herr Schroeder! Ich würde dir gerne heute ein paar Fragen zu deinem Projekt stellen:
Warum baust du dieses Schiff? Weiterlesen →Schiffbau

VIA Blog on Tour

Am ersten Freitag im März war die Redaktion eingeladen, den neuen VIA Perspektiven Blog in der Wohngemeinschaft am Britzer Damm vorzustellen. Es ging darum, sich persönlich kennenzulernen sowie Möglichkeiten aufzuzeigen, in Zusammenarbeit die individuellen Beiträge an die Redaktion weiterzugeben und auf dem Internetblog zu präsentieren.

In der kreativen Atmosphäre des Kunstateliers versammelten sich Klienten*innen sowie Mitarbeiter*innen des VIA Projekts. Das Redaktionsteam war durch zwei Klienten und die redaktionelle Anleiterin vertreten. Nach einer kurzen Vorstellung des Blogs durch die Redaktionsmitarbeiter belebten Fragen, Ideen und Anregungen das Gespräch. Es entwickelte sich ein persönlicher und informativer Austausch, der sich der Anonymität des Internets entgegenstellte. Weiterlesen →VIA Blog on Tour

Was bedeutet für mich die Arbeit bei Via

Ich habe jeden Tag, wenn ich im Aktionsraum bin, eine Tagesaufgabe.

Vielfalt

Kann mich austauschen
Kann was lernen

In den Pausen kann man sich unterhalten und Kaffee trinken
Die Vielfalt der Menschen schafft die Atmosphäre bei Via
Man wird kompetent und konkret beraten und unterstützt

Treffpunkt für Gleichgesinnte

rosenwasser

Mein Leben bei VIA

Ich lebe bei Via seit einem Jahr und 10 Monaten. Am Anfang war es schwer für mich, mich daran zu gewöhnen von so vielen psychisch Kranken umgeben zu sein.  Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Mit meiner Mitbewohnerin habe ich mich gut eingelebt und inzwischen sind wir sogar befreundet. Da wir beide ruhig und freundlich zu anderen sind, ging das leicht, zweimal die Woche treffe ich mich mit meiner Betreuerin  von Via und wir reden oder gehen spazieren oder Kaffee trinken. Das Verhältnis ist auch fast freundschaftlich. Außerdem gibt es auch die Via Werkstätten wo ich dreimal die Woche für 3 Stunden tätig bin. Wenn ich von der Arbeit um 17 Uhr nach Hause komme, wartet meine Mitbewohnerin schon. Wir rauchen zusammen eine Zigarette und reden über den Tag. Dann bleibt noch Zeit für den Einkauf und Abendbrot. Zum Glück sind wir beide keine Nachtmenschen, also klappt das Zusammenleben gut. Spätestens um 22 Uhr gehen wir schlafen.  Am Wochenende bleibt Zeit für die Familie und Entspannung. Ich fühle mich bei Via gut aufgehoben, hoffe aber in 5 Jahren spätestens auf eine eigene Wohnung so wie früher. Bis dahin möchte ich noch Geld sparen.

gez. rosenwasser