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Unterwegs mit der Wandergruppe „Die Selbstläufer“

Einladung zur ersten Wanderung der VIA-Wandergruppe "Selbstläufer". Am Freitag, de 05.10.2018 startet die Gruppe gemeinsam um 13 Uhr am Eingang des S-Bahnhofs Heerstraße. Die Wanderung dauert ca 2 Stunden. Es werden 6,4 Kilometer gewandert. Die Wanderung führt die Gruppe auf den Drachenberg. Von dort kann ein wunderbarer Blick über Berlin genossen werden. Festes Schuhwerk, warme Kleidung, Getränk und etwas zum Essen sind mitzubringen.Im Oktober des vergangenen Jahres traf sich die Gruppe „Selbstläufer“ das erste Mal zur gemeinsamen Wanderung. Klient*innen und Anleiter*innen aus den Neuköllner Projekten haben im Rahmen der AG Perspektivwechsel die Gruppe gegründet.

Über 215 Stufen geht es hinauf auf den 99m hohen Drachenberg, der im Bezirk Charlottenburg Wilmersdorf in Berlin liegt. Der Drachenberg entstand, wie der benachbarte Teufelsberg, nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmerschutt. Anders als bei seinem höheren Nachbarn sind seine Hänge im oberen Bereich kahl, sodass die Erhebung Aussichtsmöglichkeiten in alle Richtungen bietet. Weiterlesen →Unterwegs mit der Wandergruppe „Die Selbstläufer“

Das neue Jahr und meine Entscheidungen

 

Das neue Jahr ist jetzt schon wieder ein paar Wochen alt und die Feiertage scheinen weit weg. Für mich aber waren die Weihnachtszeit und das Silvesterfest im Jahr 2018 anders als sonst und deswegen irgendwie auch etwas Besonderes.
Durch den Kontaktabbruch zu meinem Vater und Bruder, habe ich das erste Mal ohne Familie gefeiert, dafür mit meinem Freund und meinen beiden Katzen.
Äußerlich verliefen die Tage ruhig, aber in meinem Innersten gingen die Gefühle und Gedanken zurück in meine Vergangenheit. Musiksendungen im Fernsehen brachten Erinnerungen hervor und die Nächte wurden unruhig. Weiterlesen →Das neue Jahr und meine Entscheidungen

„Die grüne Seite der Stadt“

Erste Impressionen unserer Teilnehmer*innen des neuen Aktionsfeldes Garten- und Landschaftsbau

Ende Mai 2018 erkundeten wir, Klient*innen und Leitungskräfte des Zentrums AktionsRaumes die nähere Umgebung und entdeckten 5 Minuten von der Stadtautobahn entfernt eine kleine, grüne Oase.

Das 2500 qm große Gelände beeindruckte uns nachhaltig, sodass wir im Sommer 2018 den Kontakt zum Leiter der Gartenarbeitsschule suchten und das Konzept des Zentrums AktionsRaum vorstellten. Daraus entstand die Idee einer Zusammenarbeit, die im Oktober 2018 verwirklicht wurde.

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Das Zeichnen ist zum Sinn meines Lebens geworden,…

trotz der Krankheit. Ich dachte nicht, dass meine Bilder so gut aussehen werden. Ich zeichne gern, es füllt den leeren Raum. Wenn ich male, vergehen die unangenehmen Gefühle. Ich möchte zeichnen bis ich 70 Jahre alt werde oder noch länger. Oder bis ich nicht mehr kann.    Hedwig Kopiasz

Die Künstlerin Hedwig Kopiasz entdeckte das Zeichnen vor 13 Jahren in der Kunsttherapie. Seither zeichnet sie ihre Bilder in dicke Spiralblöcke der Größe DIN A4. Später entstehen daraus großformatige Collagen. Manchmal werden diese Collagen anschließend von der Zeichnerin weiter bearbeitet.

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Nachtrag : „Meine eigenen Wohnungen“ und „Kreuz, Kreis und Ecke“

Ich möchte nun zu meinen bisherigen Beiträgen einen aktuellen Nachtrag vorstellen – wie ich inzwischen über die Burg denke und wie ich in meiner eigenen Wohnung angekommen bin:

Immer wenn ich kiffe, wird das Thema „Doppelkreuzritterburg“ sehr stark und intensiv. Das kommt mir natürlich sehr verdächtig vor und deswegen habe ich das Kiffen so gut wie es ging, gemieden. Ich hatte vor Jahren eine Suchttherapie im Therapieladen erfolgreich beendet und habe drei Jahre gar nicht gekifft, allerdings einen Rückfall gebaut und dann anderthalb Jahre wieder nichts genommen. Rückfälle hatte ich öfter und sogar die Therapie erneut beantragt. Ich mache aber die Therapie trotzdem nicht noch einmal, weil ich der Meinung bin, dass ich sie schon erfolgreich beendet habe und ja weiß, dass ich nicht mehr kiffen sollte und im Therapieladen gelernt habe, dass nicht gekifft wird.

Dass Berlin eine Burg in der Brandenburg ist, denke ich zwar irgendwie immer noch aber den Gedanken, dass ich telepathische Kräfte hätte, obwohl ich weiß, dass das gar nicht funktioniert, was ich da denke, habe ich fast überhaupt nicht mehr. Darüber freue ich mich natürlich sehr und möchte auch deswegen nicht mehr kiffen, weil es sonst wieder intensiver wird. Ich fühle mich zurzeit sehr stabil und nehme weiter gerne die hohe Dosis Risperidon (4mg morgens und 4mg abends), weil es irgendwie jeden Tag besser wird. Weiterlesen →Nachtrag : „Meine eigenen Wohnungen“ und „Kreuz, Kreis und Ecke“

Rückblickend in das neue Jahr vorausschauen

Seit nun mehr als einem Jahr arbeite ich als redaktionelle Anleiterin für die VIA Perspektiven und gestalte in Zusammenarbeit mit Klient*innen des VIA Zentrums AktionsRaum den VIA Blog – eine wunderbare Zusammenarbeit DANK ALLER Beteiligten.
Ich möchte diese Zeit zwischen den Jahren, diese Zeit, die es hoffentlich beinahe allen erlaubt, etwas zur Ruhe zu kommen, für einen kleinen Rückblick aber vor allem für eine vorausschauende Weitsicht nutzen.
Die Idee, einen kollektiven Blog zu starten, regte sich zum Ende meines arbeitstherapeutischen Praktikums. Ich durfte damals das Glück annehmen, engagierten und offenen Menschen gegenüber meine Idee darzustellen. Zur richtigen Zeit den richtigen Menschen begegnet und selbst den Mut zusammengenommen zu haben und die Idee ausgesprochen, eine Art Konzept entwickelt zu haben, das waren die ersten Spuren des Vorhabens. Auch heute noch, wenn ich daran denke, muss ich lächeln, weil ich mich freue, weil ich stolz bin, weil ich hier mit Menschen gemeinsam etwas verwirkliche.

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