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In Kürze stellen Künstler*innen aus dem Atelier Zentrum AktionsRaum hier ihre Bilder und sich selbst vor. Auch Künstler*innen, die nicht im Zentrum AktionsRaum aktiv sind, sind eingeladen, hier Ihre Kunst sichtbar zu machen.

Lucky Strike

Ein Glückstreffer war das nun gerade wirklich nicht, als Ich mich vor mittlerweile vielen Jahren von guten Freunden, man kennt das, dazu drängen ließ, das Rauchen anzufangen. Das Rauchen anzufangen. Zunächst muss man Rauchen ja tatsächlich erst mal lernen. Ich kann mich, wie jeder Raucher, noch genau an meine allererste Zigarette erinnern. Damals vor dem Kino, das es jetzt schon seit Ewigkeiten nicht mehr gibt. Alles diesen blöden Cinestar-Wichsern zum Opfer gefallen. Wie auch immer. Ich stand also da mit meinen drei damals besten Freunden, zwei davon Raucher, wir wollten irgendeinen Film sehen und die beiden „mussten“ natürlich vorher erst noch schnell „eine qualmen“, wie man sagt. Ein Lungenbrötchen essen und so. Wie so oft damals bei solchen Gelegenheiten bekamen wir beiden Nichtraucher natürlich auch eine angeboten, denn: Die braucht man unbedingt, um cool zu sein. Anders: Keine Chance. Florian lehnte dankend ab. Ich griff zu. Weiterlesen →Lucky Strike

Wir leben in einer Zeit,
in der Dinge für viele Menschen mehr zählen
als ein Menschenleben.

In der imaginäre Linien
auf willkürlichen Karten
lebensbestimmend und freiheitsberaubend sind.

..

In der alte Menschen
an wechselnden Tischen
den Rhythmus festlegen, zu welchem die Mehrheit tanzen soll.
Was nie wechselt, sind die Motive dieser Menschen:
Gier nach Geld, Macht, die Befriedigung niedrigster Instinkte.
Was wechseln wird, entscheidest allein

DU SELBST. Weiterlesen →

Inklusion, das heißt:
„Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.“
(Aktion Mensch)

Mein Leben bei VIA

Ich lebe bei Via seit einem Jahr und 10 Monaten. Am Anfang war es schwer für mich, mich daran zu gewöhnen von so vielen psychisch Kranken umgeben zu sein.  Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Mit meiner Mitbewohnerin habe ich mich gut eingelebt und inzwischen sind wir sogar befreundet. Da wir beide ruhig und freundlich zu anderen sind, ging das leicht, zweimal die Woche treffe ich mich mit meiner Betreuerin  von Via und wir reden oder gehen spazieren oder Kaffee trinken. Das Verhältnis ist auch fast freundschaftlich. Außerdem gibt es auch die Via Werkstätten wo ich dreimal die Woche für 3 Stunden tätig bin. Wenn ich von der Arbeit um 17 Uhr nach Hause komme, wartet meine Mitbewohnerin schon. Wir rauchen zusammen eine Zigarette und reden über den Tag. Dann bleibt noch Zeit für den Einkauf und Abendbrot. Zum Glück sind wir beide keine Nachtmenschen, also klappt das Zusammenleben gut. Spätestens um 22 Uhr gehen wir schlafen.  Am Wochenende bleibt Zeit für die Familie und Entspannung. Ich fühle mich bei Via gut aufgehoben, hoffe aber in 5 Jahren spätestens auf eine eigene Wohnung so wie früher. Bis dahin möchte ich noch Geld sparen.

gez. rosenwasser

Herbstanfang

Der Sommer geht zu Ende.
Die Sonnenstrahlen werden schwächer und es weht ein kühler Wind.
Die Bäume verlieren langsam ihre Blätter und die Tage werden kürzer.
Der Herbst hält Einkehr.
Die Menschen brauchen Pullover.

Oft regnet es.
Man sehnt sich nach der Sommerzeit welche nun entgüldig goodbye sagt.
Langsam beginnen die kühleren Jahreszeiten Herbst und Winter.
Bis zum nächsten Frühling ist es noch ein halbes Jahr.
Man entdeckt die Gemütlichkeit zu Hause und eine warme Tasse Earl Grey wärmt abends am schönsten.