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Januar, eine Zeit für Zukunftsvisionen

GlasgangDas neue Jahr hat begonnen und wir nehmen uns immer für die Zukunft so viel vor.
Der eine will noch ein paar Kilos abnehmen, der andere endlich den Führerschein machen, will sich einen Hund anschaffen. Manche wollen sparsamer leben, die anderen endlich ein Fitnessstudio besuchen.

Am Anfang des neues Jahres nimmt man sich so viel vor.

Ich denke, jeder von uns sollte überlegen, was er besser machen kann als im Vorjahr.
Die Chancen für Veränderungen sollten aber realistisch eingeschätzt werden.
Wir Menschen brauchen Veränderungen für ein gesundes Leben.

Was mir bei meinem Vorhaben hilft, ist, die Zukunftspläne aufzuschreiben und sie mir einmal die Woche vorzulesen.
Dann kann ich sehen, was ich eingehalten habe und was nicht so gut geklappt hat.
Notizen aus Papier oder Smartphone sind stumme Zeugen unserer unmittelbaren Absichten.
Natürlich braucht es auch ein Maß an Selbstdisziplin die Veränderungen durchzuführen.
Was mir hilft: eine Neujahrslebensinventur
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Was bedeutet für mich schreiben?

Ich schreibe um mich zu entspannen.
Gern schreibe ich meine Gedanken, Stimmungen, Erlebnisse auf und
führe Tagebuch. Ich protokolliere Wichtiges aus meinem Leben und mache mir Gedanken über meinen Alltag. Schreiben ist für mich lebenswichtig. Mein Tagebuch ist für mich wie ein alter guter Freund, der geduldig auf die nächste Begegnung wartet. Beim Schreiben erfahre ich Bereicherung und Befreiung. Schreiben verlangt Disziplin und Konzentration.

Das eigene Leben erscheint einem durch das Schreiben wichtiger und man kann seine
Persönlichkeit bereichern und weiter entwickeln.
Wer Gedichte schreibt, sollte einen Schreibblock bei sich tragen um die Gedanken, die aufkommen, aufschreiben zu können.

rosenwasser


Nachdem ich einige Texte von rosenwasser gelesen habe, stellte ich ihr die Frage, was Schreiben für sie bedeutet. Daraufhin hat sie ihre Gedanken formuliert und hier veröffentlicht. Die Texte von rosenwasser berühren mich. Sie schreibt in einer leicht verständlichen Sprache, die sensibel auf den Punkt bringt, was die Autorin um sich herum aber auch an sich selbst beobachtet. Und dieses feine, dieses achtsame Wahrnehmen ist es, was mich beeindruckt und berührt. Ich freue mich, mehr von Ihr zu lesen.

Simone Kanter

Was bedeutet für mich die Arbeit bei Via

Ich habe jeden Tag, wenn ich im Aktionsraum bin, eine Tagesaufgabe.

Vielfalt

Kann mich austauschen
Kann was lernen

In den Pausen kann man sich unterhalten und Kaffee trinken
Die Vielfalt der Menschen schafft die Atmosphäre bei Via
Man wird kompetent und konkret beraten und unterstützt

Treffpunkt für Gleichgesinnte

rosenwasser

Mein Leben bei VIA

Ich lebe bei Via seit einem Jahr und 10 Monaten. Am Anfang war es schwer für mich, mich daran zu gewöhnen von so vielen psychisch Kranken umgeben zu sein.  Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Mit meiner Mitbewohnerin habe ich mich gut eingelebt und inzwischen sind wir sogar befreundet. Da wir beide ruhig und freundlich zu anderen sind, ging das leicht, zweimal die Woche treffe ich mich mit meiner Betreuerin  von Via und wir reden oder gehen spazieren oder Kaffee trinken. Das Verhältnis ist auch fast freundschaftlich. Außerdem gibt es auch die Via Werkstätten wo ich dreimal die Woche für 3 Stunden tätig bin. Wenn ich von der Arbeit um 17 Uhr nach Hause komme, wartet meine Mitbewohnerin schon. Wir rauchen zusammen eine Zigarette und reden über den Tag. Dann bleibt noch Zeit für den Einkauf und Abendbrot. Zum Glück sind wir beide keine Nachtmenschen, also klappt das Zusammenleben gut. Spätestens um 22 Uhr gehen wir schlafen.  Am Wochenende bleibt Zeit für die Familie und Entspannung. Ich fühle mich bei Via gut aufgehoben, hoffe aber in 5 Jahren spätestens auf eine eigene Wohnung so wie früher. Bis dahin möchte ich noch Geld sparen.

gez. rosenwasser