Baut die Burg ab

Die Burgwand (1)Die Burgwand (1)Die Burgwand (1)

 

 

 

 

Um die Burg nun endlich abzubauen schrieb ich einen Artikel für den VIA Blog

Baut die Burg ab!

Das Thema mit der Burg geht mir nicht aus dem Kopf, obwohl ich nicht gekifft habe. Alles, was Burg ist, muss abgebaut werden. Dann leben wir unser eigentliches Leben ohne Krankheit und Tod. Wie ich auch schon in meinem Artikel im Blog über die Burg meinte, sind wir so frei und können auch mit der Burg ohne sie leben statt zu „gelden“ und zu „toden“, aber meiner Meinung nach, ist es schon lange Zeit, sich von der Doppelkreuzritterburg zu trennen und im selbstverständlichem Paradies zu leben. Hinter der Burgwand (Häuserwand oder Straße) ist unser abgeschaltetes, eigentliches Leben. Und das mit dem Kapitalismus würde sich auch erledigen. Wir können auch in unserem eigentlichen Leben arm, obdachlos, krank und tot sein, ohne arm, obdachlos, krank und tot zu sein. Es gibt sogar den Kapitalismus, ohne dass es ihn gibt. Durch meine Freiheit lebe ich schon lange im eigentlichen Leben, obwohl alle schlafen. Wacht auf! Es lohnt sich geboren zu sein! Weiterlesen →Baut die Burg ab

(ein) wenig Wissenswertes über Berlin

Ich habe überlegt, wie ich das nächste Blogthema finde und dachte darüber nach, was ich kenne und worüber ich schreiben könnte. Nach langer Recherche überlegte ich, wo ich eigentlich bin und kam so auf die Idee, überflüssige aber interessante Fakten über unsere Stadt zusammenzutragen. Dabei ist folgender informativer Text für euch zum Nachlesen entstanden.

Foto: M.B.

Der Name Berlin stammt aus der slawischen Sprache. Berlin setzt sich aus dem Wort brl, für Morast oder Sumpf und der für Ortsnamen typischen Endung in zusammen.
Berlin heißt also dem Namen nach, der Ort im Sumpf.
Der Ballungsraum der Stadt zählt 3,6 Millionen Einwohner im Jahr 2018 und verzeichnet aktuell einen starken Zuwachs, circa 7,6 % davon, sind arbeitslos. In der Metropolregion (Berlin/Brandenburg) leben 6,1 Millionen Menschen. Die ganze Stadt ist in 12 Bezirke und 96 Ortsteile unterteilt. Die Handelsmetropole hat mit 1700 Brücken mehr als Venedig. 50 % der Einwohner sind ledig. Obwohl ich nur einen Döner im Jahr esse, werden insgesamt in Berlin an einem Tag rund 60 Tonnen Dönerfleisch verkauft. Weiterlesen →(ein) wenig Wissenswertes über Berlin

Mein Praktikum

Aus dem Leben gegriffen und über den Alltag berichtet. Was erlebt man während eines Praktikums im Lwerks … cultur, einem Café und Restaurant am Rathaus Neukölln?

Ein Text von I. Hennemann

Die Öffnungszeiten im Café Lwerk haben sich geändert. Montags fange ich um 10 Uhr an, mein Fahrweg beträgt 45 Minuten und ich muss viel stehen und laufen. Das längere Stehen ist anstrengend. Ich muss das schmutzige Geschirr kurz abspülen und dann in die Spülmaschine tun. Die Haupttätigkeit besteht im Abtrocknen. Es sind sehr viele Gläser, die ich polieren muss. Manchmal muss ich auch etwas aus dem Lager holen oder den Koch unterstützen und ein Rührei zubereiten. Ich durfte auch einmal Keksplätzchen ausstechen. Was auch zu meinen Tätigkeiten gehört, ist das Wäscheaufhängen und die Wäsche zusammenlegen. Um halb eins gibt es ein gutes Mittagessen, meist mit Salat. Einen Espresso bitteZwischendurch sollen wir viel Selters trinken. Manchmal darf man auch einen Cappuccino trinken. Weiterlesen →Mein Praktikum

2. Nachtrag zu „Meine eigenen Wohnungen“

 

Es ist nun eineinhalb Jahre her, seit ich vom betreuten Wohnen aus der 2er WG in Neukölln, wo ich mit einer guten Freundin vier Jahre zusammen gelebt hatte, in meine eigene Wohnung in Lichtenberg gezogen bin.
Es war eine schöne Zeit in der WG. Wir waren der Mittelpunkt der Glasower Straße. Alle kamen zu uns, auch meine Nachbarin, die von morgens bis abends jeden Tag bei uns war und bei uns übernachtet hatte. Sie fühlte sich bei sich in der Wohnung nicht wohl und hatte uns, wo sie immer hin gehen konnte. Wir haben zusammen Filme und Serien bei Youtube geschaut, Musik gehört oder einfach so im Internet gesurft. Alle haben bei uns telefoniert und mein WLAN benutzt, haben bei uns Tabak und Blättchen, Essen und Geld bekommen, wir haben zusammen gekocht oder ich habe für alle Cheeseburger, Hot Dogs und Toast Hawaii gemacht oder wir haben uns Essen geholt beziehungsweise bestellt und zusammen gegessen. Sogar der Vater von meiner guten Freundin kam mit Koffern bepackt und hat bei uns wochenlang gewohnt, was dann doch ziemlich anstrengend war. Also dachte ich mir, ich suche mir meine eigene Wohnung, um mit meiner Nachbarin meine Ruhe zu haben. Doch die Sache ging irgendwie nach hinten los. Weiterlesen →2. Nachtrag zu „Meine eigenen Wohnungen“

Unterwegs mit der Wandergruppe „Die Selbstläufer“

Einladung zur ersten Wanderung der VIA-Wandergruppe "Selbstläufer". Am Freitag, de 05.10.2018 startet die Gruppe gemeinsam um 13 Uhr am Eingang des S-Bahnhofs Heerstraße. Die Wanderung dauert ca 2 Stunden. Es werden 6,4 Kilometer gewandert. Die Wanderung führt die Gruppe auf den Drachenberg. Von dort kann ein wunderbarer Blick über Berlin genossen werden. Festes Schuhwerk, warme Kleidung, Getränk und etwas zum Essen sind mitzubringen.Im Oktober des vergangenen Jahres traf sich die Gruppe „Selbstläufer“ das erste Mal zur gemeinsamen Wanderung. Klient*innen und Anleiter*innen aus den Neuköllner Projekten haben im Rahmen der AG Perspektivwechsel die Gruppe gegründet.

Über 215 Stufen geht es hinauf auf den 99m hohen Drachenberg, der im Bezirk Charlottenburg Wilmersdorf in Berlin liegt. Der Drachenberg entstand, wie der benachbarte Teufelsberg, nach dem Zweiten Weltkrieg aus Trümmerschutt. Anders als bei seinem höheren Nachbarn sind seine Hänge im oberen Bereich kahl, sodass die Erhebung Aussichtsmöglichkeiten in alle Richtungen bietet. Weiterlesen →Unterwegs mit der Wandergruppe „Die Selbstläufer“

Das neue Jahr und meine Entscheidungen

 

Das neue Jahr ist jetzt schon wieder ein paar Wochen alt und die Feiertage scheinen weit weg. Für mich aber waren die Weihnachtszeit und das Silvesterfest im Jahr 2018 anders als sonst und deswegen irgendwie auch etwas Besonderes.
Durch den Kontaktabbruch zu meinem Vater und Bruder, habe ich das erste Mal ohne Familie gefeiert, dafür mit meinem Freund und meinen beiden Katzen.
Äußerlich verliefen die Tage ruhig, aber in meinem Innersten gingen die Gefühle und Gedanken zurück in meine Vergangenheit. Musiksendungen im Fernsehen brachten Erinnerungen hervor und die Nächte wurden unruhig. Weiterlesen →Das neue Jahr und meine Entscheidungen

„Die grüne Seite der Stadt“

Erste Impressionen unserer Teilnehmer*innen des neuen Aktionsfeldes Garten- und Landschaftsbau

Ende Mai 2018 erkundeten wir, Klient*innen und Leitungskräfte des Zentrums AktionsRaumes die nähere Umgebung und entdeckten 5 Minuten von der Stadtautobahn entfernt eine kleine, grüne Oase.

Das 2500 qm große Gelände beeindruckte uns nachhaltig, sodass wir im Sommer 2018 den Kontakt zum Leiter der Gartenarbeitsschule suchten und das Konzept des Zentrums AktionsRaum vorstellten. Daraus entstand die Idee einer Zusammenarbeit, die im Oktober 2018 verwirklicht wurde.

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