König der Kekse


Es gibt drei Bäcker aus verschiedenen Bezirken, Neukölln, Kreuzberg und Buckow.

In Neukölln backt der Bäcker aus einem Brandteig den Zombiekeks. „Meine neueste Kreation.“, sagt der Bäcker. Der Zombiekeks schaut gruselig aus. Später sagt der Zombiekeks zum Bäcker, dass er seinen eigenen Weg gehen will. Sein Plan: Eine Zombiekeks-Apokalypse.

Zur selben Zeit in Buckow, da backt der Bäcker aus einem Mürbeteig den Gossenkeks. „Seht her, meine neue Herstellung!“, ruft der Bäcker. Der Gossenkeks schaut verbraucht und verzweifelt aus. Auch der Gossenkeks in Buckow will sich auf den Weg machen, um sich Hilfe zu suchen und um gerettet zu werden.

Der Bäcker in Kreuzberg backt aus einem Sauerteig den Bonzenkeks, der mit Goldstreuseln übersät ist. „Das ist mein grünes Geld für die Zukunft!“, ruft der Bäcker. Weil dem Bäcker das Geld ausgeht, beauftragt er den Bonzenkeks Geld sammeln zu gehen. „Ja, das mach ich, Meister Bäcker!“, ruft der Bonzenkeks und macht sich auf den Weg, um Rapper zu werden.

Auf dem Weg nach Königstadt treffen sich der Gossenkeks und der Bonzenkeks. Der Bonzenkeks grüßt den Gossenkeks: „Was geht?“ Der Gossenkeks antwortet: „Ich brauche Hilfe, bin verzweifelt und will gerettet werden.“
„Na gut, lass uns etwas Geld verdienen. Ich will ein Rapkonzert veranstalten. Du machst die Werbung und ich kümmere mich um den Aufbau der Bühne.“ Der Gossenkeks zieht los, mit neuem Elan und Energie, und ruft laut: „Heute Abend gibt mein Freund, der Bonzenkeks, ein Rapkonzert!“ Begeistert rufen die Bewohner von Königstadt: „Wir sind dabei“.

Währenddessen baut der Bonzenkeks die Bühne auf und ist in kurzer Zeit damit fertig. Die Besucher stehen Schlange. An der Abendkasse sitzt der Gossenkeks und nimmt 15 Cookies als Eintritt für das Konzert. Vor der Bühne warten die Zuschauer gespannt auf den Beginn des Konzerts.

Das Konzert beginnt, der Bonzenkeks rappt los. „Ich bin der König der Welt, sie dreht sich nur ums Geld! Da liegt ihr nicht richtig, denn Liebe zählt und das ist wichtig!!!“

Auf einmal wird das Konzert vom Zombiekeks unterbrochen, der sich ins Konzert geschlichen hat. Der Zombiekeks stürmt auf die Bühne, weil er den Bonzenkeks essen will. Denn wenn er das macht, bekommt er die Fähigkeit verliehen, schnell zu rennen.

Unbemerkt hat sich der Gossenkeks auf die Bühne geschlichen, nimmt all seinen Mut zusammen und schreit: „Lass meinen Freund in Ruhe, sonst bekommst Du es mit mir zu tun!“ Das erschreckt den Zombiekeks und er läuft in den Wald von Königstadt. „Los hinterher“, ruft der Gossenkeks.

Im Wald angekommen hat der Zombiekeks einen Plan. Er will seinen Verfolgern eine Stolperdrahtfalle stellen. Der Zombiekeks versteckt sich auf einem Baum. Währenddessen rennen die beiden Kekse in den Wald. Der Gossenkeks bemerkt die Falle und springt drüber, während der Bonzenkeks stolpert… da liegt er nun auf dem Boden. Der Gossenkeks versteckt sich in einer Grube, um dem Zombiekeks aufzulauern.

Der Zombiekeks springt vom Baum und will den Bonzenkeks essen. Doch da taucht der Gossenkeks auf, rennt aus seinem Versteck und schreit laut: „Jetzt habe ich dich, Du entkommst mir diesmal nicht!“, schnappt dich den Zombiekeks und fesselt ihn an einen Baum.

„Danke, dass Du mich gerettet hast“, sagt der Bonzenkeks, „das war knapp. “
„Los, lass uns zurück zum Konzert, die Zuschauer warten auf deinen Auftritt.“ Auf der Bühne angekommen legt der Bonzenkeks los: „Bei allem, was du machst, HÖR AUF DEIN ❤️!!! Vergiss das Vergangene und lebe den Augenblick!!!“

Die Zuschauer klatschen Beifall und lächeln. „Diesen Tag werde ich nie vergessen ❤️!!!“, sagen beide Kekse zusammen. Der Gossenkeks fühlt sich gerettet und ist dem Bonzenkeks dankbar. 

Die Moral der Geschichte ist, gemeinsam man viel stärker ist!!!

©Herr Hariri
Illustration: ©Wilhelmi

Erstes Grün in der Wuhlheide

Da einige unserer Klient*innen im Berliner Bezirk Schöneweide wohnen, liegt es selbstverständlich nahe, immer wieder etwas Zeit im schönen Volkspark Wuhlheide zu verbringen. Überwiegend im Sommer natürlich, zum Spazieren-gehen, zum Baden oder Grillen, Sport oder Tanzen… oder einfach nur um ganz entspannt abzuhängen.

Die Wuhlheide ist ein sehr weitläufiger Ort, eine echte Oase für Leib und Seele, und auf unseren Spaziergängen gibt es immer Vieles zu entdecken. Beispielsweise kann die Rinde von Bäumen aussehen wie ein modernes Gemälde.

Mitten im Park tauchen auf einmal die Gleise der Berliner Parkeisenbahn, auch Schmalspurbahn genannt, auf. Sie wurde 1955 als Pioniereisenbahn in Betrieb genommen und früher von Kindern und Jugendlichen betrieben.

In diesen Tagen ist es schön zu sehen, wie die Natur langsam und sanft ihr Winterkleid abstreift und überall kleine Blüten und zartes Grün zum Vorschein kommen. Die Wuhlheide ist ein wunderbarer Ort für anregende Gespräche und um einfach mal die Seele ein bisschen baumeln zu lassen.

©Kartschewski/Brem

Neues aus dem Fotolabor

Bildbearbeitung ist durch die aktuelle Situation derzeit nur eingeschränkt bei uns im AktionsRaum möglich – gemeinsamen Ausflügen, bei denen wir schon mal viele Bilder zur späteren Bearbeitung aufnehmen können, steht ja aber dankenswerterweise nichts im Wege. Doch was ist mit Bildbearbeitung eigentlich gemeint? Um dies zu veranschaulichen, hier ein paar Beispiele:

Wenn wir ein Motiv gefunden haben, überlegen wir uns im Vorfeld, welche Möglichkeiten der Bildbearbeitung sinnvoll erscheinen und welche am besten die gewünschte Bildstimmung hervorbringen können. Ob Farbe oder Schwarz-Weiß, ob viel oder wenig Kontrast…

Die Fragen, welcher Ausschnitt sich am besten eignet, welche Objektiv-korrekturen gebraucht werden oder welche Belichtung benötigt wird, müssen natürlich auch beantwortet werden… was zu Beginn alles gar nicht so einfach ist, da es unendlich viele Möglichkeiten gibt.

Doch mit der Zeit schärft sich der Blick, entwickelt sich ein Gefühl für die fotografische Gestaltung und die richtige Technik…

Auf unseren Ausflügen können wir uns trotz aller Einschränkungen auch weiterhin mit großer Freude dem Thema Fotografie widmen.


Fortsetzung folgt…

©Micha Brem