vxfxdvdyAktionsräumler*innen berichten aus der Zuhause-Pause

Wie gehen Sie mit der aktuellen Situation um?

Langsam habe ich mich daran gewöhnt.  Zu Hause zu bleiben ist ein Schutz für mich… das war es auch schon früher.

Informieren sie sich über Corona?

Am Anfang ja, jetzt nicht mehr so. Ab und zu schaue ich Nachrichten.

Wie verbringen Sie Ihre Zeit?

Ich bin Selbstversorger, da hat sich nichts geändert. Ich gehe zweimal die Woche einkaufen. Eine Maske trage ich nicht. Ich achte darauf, mir die Hände gut zu waschen. Ansonsten lese ich viel und quizze, vor allem Kreuzworträtsel. Derzeit lese ich „Papillon“. Den Film kenne ich zwar schon aber das Buch gefällt mir besser.

Was fehlt Ihnen gerade?

Die Arbeit fehlt mir, weil die Struktur fehlt. Und ich ärgere mich, dass meine Familie sich nicht um mich kümmert. Ich habe drei Geschwister in der Stadt, zu denen ich seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr habe. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich mal erkundigen, ob es mir gut geht. Die Arbeit fehlt mir auch deshalb. Denn da kann ich wenigstens für andere da sein.

Gibt es etwas aus dieser Zeit, dass auch für die Zukunft bleiben soll?

Der Mensch war zu arrogant. Er sollte daraus lernen, nicht so gierig zu sein und mehr an andere zu denken. Ein bisschen mehr Empathie wäre schön.

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