Mein Praktikum

Aus dem Leben gegriffen und über den Alltag berichtet. Was erlebt man während eines Praktikums im Lwerks … cultur, einem Café und Restaurant am Rathaus Neukölln?

Ein Text von I. Hennemann

Die Öffnungszeiten im Café Lwerk haben sich geändert. Montags fange ich um 10 Uhr an, mein Fahrweg beträgt 45 Minuten und ich muss viel stehen und laufen. Das längere Stehen ist anstrengend. Ich muss das schmutzige Geschirr kurz abspülen und dann in die Spülmaschine tun. Die Haupttätigkeit besteht im Abtrocknen. Es sind sehr viele Gläser, die ich polieren muss. Manchmal muss ich auch etwas aus dem Lager holen oder den Koch unterstützen und ein Rührei zubereiten. Ich durfte auch einmal Keksplätzchen ausstechen. Was auch zu meinen Tätigkeiten gehört, ist das Wäscheaufhängen und die Wäsche zusammenlegen. Um halb eins gibt es ein gutes Mittagessen, meist mit Salat. Einen Espresso bitteZwischendurch sollen wir viel Selters trinken. Manchmal darf man auch einen Cappuccino trinken. Weiterlesen →Mein Praktikum

So kann das Leben sein

Manchmal hat man Glück im Leben
Kann andern Menschen Liebe geben
Schmetterling in meinem Bauch
Doch Schlechtes gibt es manchmal auch

Dann muss man seine Kräfte sammeln
Von Tag zu Tag sich rüberhangeln
Man denkt, es geht niemals mehr weiter
Was ist los? Man war doch heiter

Doch bevor Verzweiflung naht
Wird das Leben wieder zart
Ein Hoch und Tief in uns´rer Seele
Richtungen, die man gut wähle

Ein Wunsch ist Kraft in meinem Kopf
Ein Gedank´, der stetig tropft
Meinen Körper lachend spüren
Gefühle, die mich stets verführen

So schön kann das Leben sein
Wir Menschen laufen einfach rein!

Gwendrix

„The life after yesterday“ – Superman

Superman hat sich im Laufe der Zeit schon einen Namen gemacht. Nun ist es an der Zeit weiter zu denken, zwang sich ihm in der drohenden Midlifecrisis, der Gedanke auf.
Er kam zu dem Schluss, einen Superheldensohn zu machen, um einen Supererben für seine Superheldenkarriere zu haben. Da ein Superheld keine Hilfe braucht, baute er sich kurze Zeit später einen Superheldensupermansohn.
Zu Beginn der Superheldensohnerziehung fiel es Superman natürlich leicht. Doch dann kam eine stärker als normal ausfallende Superheldenpupertät. Superman trank immer häufiger Superheldenbier in der Superheldenbar, denn er wusste nicht mehr weiter. Bis ihm eines Tages auffiel, dass Normale zu zweit erziehen und er sich dachte, mit einer Supermami wäre es halb so schwer. Weiterlesen →„The life after yesterday“ – Superman

Brandmalerei

Dem Künstler M.B. begegnete ich bereits im Atelier des VIA Zentrums AktionRaum. Seine feinlinigen Bilder sind detailreich und bilden für mich Bild-Wort-Collagen. Worte, Linien, Bilder erzählen Geschichten. Kürzlich schickte mir der Künstler eine Mail mit der Bitte, die von ihm angehängten Fotografien seiner Bilder auf dem Blog zu veröffentlichen. Wir freuen uns, die Werke hier präsentieren zu können.

M.B. selbst sagt: Das Bild ist auf Holz entstanden mit einer Art Lötbrenner. Dieses Motiv habe ich gespiegelt und dadurch ist etwas völlig Neues, eine Art Mosaik, entstanden. Weiterlesen →Brandmalerei

2. Nachtrag zu „Meine eigenen Wohnungen“

 

Es ist nun eineinhalb Jahre her, seit ich vom betreuten Wohnen aus der 2er WG in Neukölln, wo ich mit einer guten Freundin vier Jahre zusammen gelebt hatte, in meine eigene Wohnung in Lichtenberg gezogen bin.
Es war eine schöne Zeit in der WG. Wir waren der Mittelpunkt der Glasower Straße. Alle kamen zu uns, auch meine Nachbarin, die von morgens bis abends jeden Tag bei uns war und bei uns übernachtet hatte. Sie fühlte sich bei sich in der Wohnung nicht wohl und hatte uns, wo sie immer hin gehen konnte. Wir haben zusammen Filme und Serien bei Youtube geschaut, Musik gehört oder einfach so im Internet gesurft. Alle haben bei uns telefoniert und mein WLAN benutzt, haben bei uns Tabak und Blättchen, Essen und Geld bekommen, wir haben zusammen gekocht oder ich habe für alle Cheeseburger, Hot Dogs und Toast Hawaii gemacht oder wir haben uns Essen geholt beziehungsweise bestellt und zusammen gegessen. Sogar der Vater von meiner guten Freundin kam mit Koffern bepackt und hat bei uns wochenlang gewohnt, was dann doch ziemlich anstrengend war. Also dachte ich mir, ich suche mir meine eigene Wohnung, um mit meiner Nachbarin meine Ruhe zu haben. Doch die Sache ging irgendwie nach hinten los. Weiterlesen →2. Nachtrag zu „Meine eigenen Wohnungen“

Zufriedenheit

Ich kann den Sommer langsam fühlen
Die Sonne spielt mit den Gefühlen
Pinsel fließen über´s Blatt
Leichte Linien, Farbe satt

Vergangenheit verlor´n im All
Neue Ideen überall
Mein Herz kann ich im Körper spüren
Gedanken kommen und verlieren

Ein neuer Mut in meinem Leben
Menschen, die mir Stärke geben
Beisammensein in neuem Licht
Schwarze Gedanken kommen nicht Weiterlesen →Zufriedenheit